JOANES PREIS 2019 – KULTURBODEN ACKERPLATZ


Partizipative Platzgestaltung in drei Phasen

Wie kann ein innerstädtischer Ort die soziale Gemeinschaftsbildung fördern? Antworten suchten die Joanes Stiftung und die Wohnungsbaugesellschaft degewo mit dem deutschlandweiten Realisierungswettbewerb „Joanes Preis“.
Unter dem Motto „Raum für Gemeinschaft“ wurden kreative Konzepte zur Gestaltung des neu entstehenden „Ackerplatzes“ in Berlin-Wedding gesucht. 

Die kollektive Umgestaltung des "Ackerplatzes" im Berliner Stadtteil Wedding legt den Grundstein für einen Begegnungsort im Berliner Brunnenviertel. Doch wie bilden wir Gemeinschaft? Wir sind überzeugt, dass eine gemeinschaftliche Aneignung des Ackerplatzes nur mit einer starken Identifizierung und Teilhabe der Beteiligten mit dem Ort einhergeht. Neben der Integration der AnwohnerInnen in der Gestaltung und dem bauliche Vorhaben zählt für uns daher besonders die selbstständige Verwaltung und Durchführung kommunaler Veranstaltungen.

In einem dreiphasigen Prozess schaffen wir gemeinsam mit den AnwohnerInnen und NachbarInnen eine Infrastruktur von Stadt- und Eventmöbel, die später in der “Waschküche” verwaltet und ausgeliehen werden können. Sie bilden die Grundlage für eine weitere selbstverwaltete Nutzung des Platzes. Beim gemeinsamen Bauen der Stadtmöbel werden gemeinsam in lockerer Workshopatmosphäre Ideen für ein Platzfest entwickelt. Der gemeinsam geschaffene Ort kann somit Impuls für Begegnungen, Austausch und aktive Nachbarschaft sein.

3. Preis
Auslober: Joanes Stiftung, Berlin